Präsentieren lernen

Präsentieren lernen – So meisterst du deine nächste Präsentation

Heutzutage wird in fast allen Fächern präsentiert, und das nicht ohne Grund. Präsentieren können ist nicht nur in der Schule wichtig, sondern wird dich dein ganzes Leben lang begleiten. Es gibt für dich also nur eine sinnvolle Möglichkeit – du musst das Präsentieren lernen 🙂
Wir von abitur-mit-1.de zeigen dir 10 Regeln, wie dir in wenigen Schritten die perfekte Präsentation für den Unterricht gelingt und du so deine mündliche Note in allen Fächern deutlich verbessern kannst.

Präsentieren lernen - So gelingt dir die perfekte Präsentation

1. Verwende technische Hilfsmittel

Solange du nicht die Vorgabe hast, auf jegliche Hilfsmittel zu verzichten, nutze sie! Egal wie viel du wirklich weißt, durch den richtigen Einsatz von Hilfsmitteln zu deiner Präsentation wirkst du automatisch kompetenter und bekommst im besten Fall eine bessere Note – Präsentieren lernen kann so einfach sein 😉
Folgende Hilfsmittel können deine Präsentation unterstützen:

a) Präsentationsprogramme

Der Klassiker ist hier natürlich PowerPoint. Mit PowerPoint gelingen dir in kürzester Zeit sehr gute und anschauliche Präsentationen. Viele Schulen haben jedoch kein PowerPoint auf den Schulrechnern. Bringe also entweder deinen eigenen Laptop mit oder weiche zur kostenlosen Alternative OpenOffice Impress aus, mit der dir ebenfalls sehr gute Präsentationen gelingen werden. Unser Geheimtipp ist zudem das Programm Prezi, welches du hier findest. Mit Prezi geht das Gestalten von Präsentation kinderleicht. Da es für viele Lehrer noch nicht bekannt ist kannst du zudem häufig damit überzeugen, eine Win-Win-Situation also.

b) Plakate, Stattys und Tageslichtprojektor

Besonderes Lob bekommst du häufig, wenn du zusätzlich zu deiner Präsentation am PC noch weitere unterstützende Hilfsmittel verwendest. Nutze Plakate allerdings nur, wenn sichergestellt ist, dass sie für alle lesbar sind. Stattys sind selbsthaftende Folien, die du einfach an jede Wand oder Tafel haften kannst, ohne aufwendig zu kleben – besonders gut kannst du diese bei Mindmaps oder Strukturdiagrammen verwenden. Wenn ihr einen Tageslichtprojektor (OHP) in der Klasse habt, frage deinen Lehrer einfach, ob er dir Abbildungen oder Diagramme auf Folien druckt – meistens wird er nicht nein sagen, und er sieht zudem, dass du dich sehr bemühst.

 

2. Der sichere Stand

Dies ist einer der wichtigsten Punkte beim Präsentieren lernen. Viele Schüler glauben, es wirke kompetenter, wenn man während der Präsentation herumläuft oder ab und zu Mal die Position wechselt. Das kann zwar so sein, jedoch ist dies sehr schwierig und daher nicht empfehlenswert während einer Schulpräsentation. Bleibe einfach auf der Stelle stehen, vermeide ein unkontrolliertes hin- und herwackeln und du wirkst sofort selbstsicherer.

 

3. Übe vor dem Spiegel

Was dir sicherlich etwas komisch vorkommen wird, kann tatsächlich Wunder bewirken. Wenn du deine Präsentation vorher vor dem Spiegel übst, siehst du selbst, wie dein Auftreten wirkt. Du erkennst vielleicht sogar die ein oder andere dumme Angewohnheit, die du dir dann schnell wieder abgewöhnen kannst. Scheue dich also nicht, dich vor den Spiegel zu stellen und zu präsentieren – auch wenn du dir vielleicht etwas merkwürdig vorkommst 😀

 

4. Der Leuchtturmblick

Blickkontakt ist das A und O bei Präsentationen. Häufig ist es sogar ein separates Bewertungskriterium für deine Note, daher ist es umso wichtiger, dass du es beherrschst. Am besten funktioniert da der sogenannte Leuchtturmblick: Während der Präsentation schaust du langsam (!) von links nach rechts deine Mitschüler an. So fühlt sich jeder angesprochen und auch der Lehrer wird dich deutlich besser bewerten. Wenn du Schwierigkeiten damit hast, anderen Leuten während der Präsentation in die Augen zu schauen, dann schaue leicht über ihre Köpfe hinweg. Diesen leichten Unterschied wird wohl kaum jemand merken, solange du nicht an die Decke oder aus dem Fenster schaust.

 

5. Deine Präsentation – Deine Atmossphäre

Ganz allein du hast es in der Hand, wie deine Gruppe zu dir und der Präsentation stehen wird. Wirkst du entspannt, ist auch deine Gruppe entspannt. Wenn du jedoch total angespannt und nervös wirkst, dann wird auch die Gruppe vermehrt auf deine Fehler achten und dich so nur noch nervöser machen. Entspanne dich also und versuche wenigstens, einen entspannten Eindruck zu machen, denn dann wird auch die ganze Präsentation entspannter.

 

6. Erstelle ein Handout

Ein Handout ist häufig nicht mit viel zusätzlicher Arbeit verbunden, dennoch kann es wie ein Booster für deine Note sein. Erstelle einfach ein Word-Dokument in dem du strukturiert die wichtigsten Informationen aus deiner Präsentation zusammenfasst. Frage deinen Lehrer vorher, ob er dir es für jeden Schüler einmal ausdruckt und verteile es am Ende (!) deiner Präsentation. So hinterlässt du einen bleibenden Eindruck und der Lehrer wird die Pluspunkte für dein zusätzliches Engagement geben.

 

7. Die perfekte Körpersprache

Du fragst dich sicherlich: Wie sieht denn nun die perfekte Körpersprache für eine Präsentation aus? Und das auch berechtigt: Wenn du Präsentieren lernen willst, ist es sehr wichtig, dass du sie beherrschst. Das Ganze ist aber gar nicht so schwierig, wie die meisten denken.

Deine Füße sollten ungefähr parallel zueinander stehen und einen festen Stand haben (vermeide es, zu Wippen). Die Arme lässt du stets angewinkelt über Beckenhöhe und vermeidest dabei zu weite Ausschwenkungen deiner Arme. Halte deinen Rücken gerade, ohne dabei zu versteift zur wirken und schon hast du alles, was du für eine souveräne Körpersprache brauchst – war doch gar nicht so schwierig 😉

 

8. Beschränke dich auf die vorgegebene Zeit

Häufig gibt dir dein Lehrer eine Zeitvorgabe. Versuche diese so gut es geht einzuhalten. Als Leitfaden gilt hier bei PowerPoint-Präsentationen 1 Folie = 1 Minute. Bei einer 10-minütigen Präsentation wären also runde 8-12 Folien mit Informationen angebracht. Wie lange du genau brauchst, hängt natürlich von dir und den Informationen auf der Folie ab, daher stoppe die Zeit beim Üben, und du wirst sehen, wie gut du dich an die Zeitvorgabe hältst. Wichtiger Tipp: Häufig spricht man beim Vortrag schneller als beim Üben, daher gestalte die Präsentation lieber etwas zu lang, als zu kurz.

9. Beziehe dich auf Unterrichtsinhalte

Dieser Tipp kann bei Präsentationen in der Schule sehr nützlich sein. Wenn möglich, versuche Bezüge zwischen deinem Präsentationsthema und dem im Unterricht erlernten Stoff herzustellen. Dies ist sehr häufig möglich, denn der Lehrer wird dich ja nicht ohne Grund eine Präsentation zu diesem Thema halten lassen. Wenn du Bezüge zu bereits erlerntem herstellst zeigt das dem Lehrer, dass du dich mit der Thematik gut befasst hast und in der Lage bist, Verknüpfungen zum Unterrichtsgeschehen herzustellen, dies kann deine Note deutlich verbessern.

 

10. Einleitung und Start sind das A und O

Wenn die Einleitung schon daneben geht, wird es schwierig, die Präsentation noch herumzureißen, daher ist es ratsam, die ersten Sätze der Präsentation vorher einmal aufzuschreiben und auswendig zu lernen. So gelingt der Einstieg und du wirkst deutlich souveräner. Geheimtipp: Ein Zitat als Einstieg kann bei manchen Themen sehr gut ankommen.
Gleiches gilt für den Schluss der Präsentation, denn dieser bleibt in Erinnerung. Daher ist es hilfreich, sowohl die Einleitung, als auch den Schluss speziell vorzubereiten, denn dies rundet die komplette Präsentation optimal ab.

 

Fazit:

Viele Schüler haben Respekt oder sogar Angst vor Präsentationen in der Schule, diese ist jedoch vollkommen unberechtigt. Präsentieren lernen ist gar nicht so schwer, wie di meisten denken. Wenn man die wichtigsten Aspekte, die oben genannt wurden beachtet ist es sehr gut möglich, die mündliche Note durch gelungene Präsentationen oder Vorträge zu verbessern. Auch hier gilt wie bei so vielen Dingen: Übung macht den Meister!

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